Samstag, 30. Mai 2015

Weltelterntag

Kennt irgendwer den Weltelterntag? Nicht???!! Ich bis vor Kurzem auch nicht. Aber ich habe dieses Buch über Gedenktage und da stand er drin.

Ich meine: Muttertag, Vatertag, Omatag. Da musste langsam auch ein Opatag (äh nee, den gibt es immer noch nicht), also ein Weltelterntag kommen. Hochoffiziell durch die UN, um die Eltern halt irgendwie zu ehren, weil sie ja selbst nicht dazu kommen, vor lauter Stress.

Mein Männe und ich haben den dann mal nach unseren eigenen Vorstellungen begangen. Wie ich dabei in den Wingert gekommen bin, lest ihr im Galeria-Blog.

Eure Nachbarin

Mittwoch, 13. Mai 2015

Handysucht - oder Die das Handy sucht

Rheinpanorama
Gestern habe ich mich mit einer Frau getroffen, die mich nachhaltig beeindruckt hat. Das trifft zwar auf viele Frauen zu, aber diese toughe, mitten im Leben stehende Mutter von drei Kindern, lässt mich geradezu in Ehrfurcht erstarren. Sie lebt ohne Handy. Ganz und gar! Wie macht die das???

Ich selbst fühle mich ohne Handy, wie Hanni ohne Nanni, Dick ohne Doof, Affe ohne Kokosnuss - äh, ihr wisst, was ich meine. Auf dem Weg zum Café, in dem wir uns verabredet hatten, dachte ich, ich hätte mein Smartphone zu Hause vergessen. Ich stand gerade auf der Fähre und ließ das morgendliche Rheinpanorama auf mich wirken, als meine Hand unbewusst - wie etwa 25 Mal am Tag - kontrollierend in die Tasche griff und ein gebrauchtes Taschentuch, einen Schlüssel und ein klebriges Hustenbonbon ertastete, aber KEIN Handy.

Mein erster Gedanke war: Cool! Ich treffe mich mit einer Frau ohne Handy und habe auch keins dabei. Wie entspannend! Noch während ich so dachte, machten ein paar Hirnzellen ihr eigenes Ding und dachten: Was, wenn eine Mail mit dem Angebot meines Lebens kommt und ich kann sie nicht schnell genug abrufen (immerhin bin ich Freiberufler und muss sehen, wo ich bleibe). Oder was, wenn ich wieder so eine SMS kriege, wie letzte Woche: "Herzlichen Glückwunsch! Wir haben Sie aus 80 Trilliarden Nutzern ausgewählt und Sie haben ein iPhone6 gewonnen. Bitte übermitteln Sie uns Ihre Adresse, Ihre Kontonummer und Ihre Geheimzahl." Hab ich alles gemacht, vielleicht ist es nicht angekommen...

Un wahrscheinlich

Nachgestellt - ich mach das bestimmt
nicht nochmal.
Ach egal, dachte ich. Wie wahrscheinlich ist das schon?! "In etwa so wahrscheinlich, wie dass einem am Sparkassenautomaten eine Münze runterfällt, die man aus Versehen mit der Fußspitze aus der Tür hinaus auf den Gehweg kickt, wo sie sich um 90 Grad dreht, um durch den winzigen Schlitz eines Metallgitters in einen Lichtschacht zu fallen", kicherte das Teufelchen auf meiner Schulter. In der Tat ist mir das kürzlich passiert und bei einem kontrollierenden Blick in den Lichtschacht stellte ich zweierlei fest. Erstens: Es war natürlich die größte Münze meiner Barschaft gewesen. Zweitens: Offensichtlich bin ich die einzige, der es bisher gelungen ist.

Aber das nur am Rande. Zurück auf die Fähre, die mittlerweile die Mitte des Flusses erreicht hatte. Eine Minute ohne Handy und so langsam wurde ich nervös. Ich bin mit dem Fahrrad unterwegs, dachte ich. Was, wenn ich auf den noch zu überwindenden 200 Metern stürze und dann habe ich kein Handy dabei, um meinen Mann, den Notarzt und/oder meine Osteopathin anzurufen??? Was, wenn der Kindergarten anruft, weil die Maus krank ist und mich nicht erreicht und dann meinen Mann anruft und ihn auch nicht erreicht und dann bei der Oma anruft und die auch nicht erreicht und dann... Panik kroch meinen Nacken hinauf, während Helicopter-Mum fast von der Fähre abhob.


Ohne der wunderschönen Umgebung noch einen Blick zu gönnen, grub ich hektisch mit beiden Händen in meiner Tasche. Zweimal noch fuhr ich mit der Fähre hin und zurück, dann hatte ich es in ihren unergründlichen Tiefen gefunden: mein süßes, kleines, goldiges Smartphone. Es steckte genau da, wo ich es zwanzig Minuten vorher hingesteckt hatte. Und - ich hatte keine neuen Nachrichten. Als ich aufblickte, erreichte ich gerade zum dritten Mal das Bad Godesberger Rheinufer. Jetzt aber schnell, dachte ich, schwang mich aufs Rad und pedalte in fünf Minuten unfallfrei zum Café.

Tiefenentspannt wie ein Eichhörnchen

Smartphones stehlen Ihre Zeit!
Dort saß ich dann tiefenentspannt und wartete auf meine Kollegin. Und während ich so saß, schaute ich - nein, nicht in die Bäume oder in den Himmel oder wenigstens auf die leckere Auslage - ich schaute aufs Handy. Immer wieder. Um die Uhrzeit zu checken (Armbanduhr? Für Oldies!). Um die Mail zu checken, mit der wir uns verabredet hatten. (Ich könnte ja am falschen Tag, zur falschen Zeit, am falschen Ort sein). Um die Schlagzeilen des Tages zu lesen (unmotiviert, ich gebe es zu) und um auf Facebook einen Link zu teilen. Dann fiel mir nichts mehr ein und ich war für 15 Sekunden wieder ganz im Moment. Entschleunigt genoss ich die Ruhe, bis meine Hand wieder zu diesem vermaledeiten....

Aus den Augenwinkeln sah ich eine Frau auf den Stufen des Café sitzen, die an ihrer Zigarette zog. Und obwohl ich Nichtraucherin bin, erinnerte mich die Szene irgendwie an mich selbst...

Eure Nachbarin, die offensichtlich nicht nur süchtig nach Schokolade ist


PS: Natürlich habe ich meine Kollegin gefragt, wie sie ohne Handy (über-)lebt. Sie tut es einfach! Respekt!! 

Mittwoch, 6. Mai 2015

Quality-Time oder...

...better read a book!
Kürzlich abends ist es schon wieder passiert. Das Kind schlief freiwillig und um acht. Ein Samstagmorgen ohne Stress warf seine goldenen Schatten voraus. Quality-Time für Papi und Mami. Äh, für Ehemann und Ehefrau, meine ich. Zwei Liebende, die irgendwie nie dazu kommen. Es sei denn man hält Gespräche wie "Schahatz! Du hast schon wieder deine schwarzen Socken in die weiße 60-Grad-Wäsche geschmissen!" oder "Mutti!!! Du wolltest doch die Umsatzsteuervoranmeldung machen." Oder: " Du kämmst ihr die Haare!"- "Nein, Du!"- "Ich hab heute das Auto getankt" - "Mist, okay!" für Liebesgesäusel.

Also Quality-Time! Entspannen, loslassen, genießen... Nein, nicht, was ihr wieder denkt. Ich rede von einem gemütlichen Fernsehabend, ohne dass ich frühzeitig aus Erschöpfung auf dem Sofa kollabiere. Wobei Fernsehen ist vielleicht das falsche Wort: Wir leben schließlich in einer Demand-Gesellschaft (sagt zumindest mein Mann) und da hat man dann eine Firebox oder wie das heißt und kann sich Serien und Filme nach eigenem Gusto auswählen. (Nach dem letzten Tatort, in den ich aus Versehen reingeraten bin, finde ich das auch ganz wichtig.) Und genau hier - also bei der Auswahl endet jedes Mal unsere Qualitiy-Time...

Mars versus Venus

Selbstverständlich sind mein Mann und ich einzigartige, außergewöhnliche, hochindividuelle Geschöpfe. Manchmal aber leider auch nur wandelnde Klischees von Mars und Venus. Ohne Shuttle dazuwischen... Wir flippen uns also zunächst motiviert durch gefühlte 150 Filme und Serien, ohne auch nur ansatzweise auf einen Nenner zu kommen. Es fängt schon bei der Farbe an: Schatzi mag Cover in schwarz, grau, rot (für Blut) und dunkelblau (für düsteres Mondlicht). Ausnahme: Twighlight! Sowas fällt garantiert NICHT in sein Repertoire. Ich mag - wie auch im Leben - helle Töne, grün, pink, gelb - ach, einfach Farben halt. Am liebsten sehe ich gesunde, fröhliche Menschen und keine Zombies oder Leute, bei denen der Augapfel aus der Höhle fällt. Das muss doch weh tun!

Von Horror bis Splatter

"Ich finde, ich habe eine große Bandbreite", sagt mein Mann. Also Horror, Psycho, Splatter, Endzeitgeschichten, Sci-Fi, Action und Zombiefilme. Ich finde, ich habe eine große Bandbreite: Also Komödien, Liebesfilme, Drama, Familienfilme, Off-Broadway-Filme, Action, Biografien, Klassiker und Musikfilme. "Ein bisschen Anspruch sollte schon dabei sein", sagt mein Mann. Und ich sage in den nächsten fünf Minuten gar nichts, weil ich von einem Lachanfall geschüttelt werde. Na bitte, da hab ich meine Comedy ja schon. Der aufmerksame Leser wird eventuell festgestellt haben, dass Action in der Tat auf beiden Listen vorkommt. Aaaaber, auch bei Action gibt es eine Bandbreite. Von Conan der Barbar (niemals!) bis zu Mission Impossible (Joooaaaar, alle schon durch).

Raaapüüüüü!!!
Soll heißen, alle Filme, die in irgendeiner Form kompatibel sind, haben wir schon gesehen. Also die fünf. Seitdem landen wir jedes mal bei einem schlechten Kompromiss, den wir einhellig nach zehn Minuten ausschalten. Das ist dann der einzige Moment der Eintracht bei unserem Paarabend. Mein Mann sagt dann resigniert  Dinge, wie: "Ach, guck du doch 'How I met your mother', ich spiel noch ein bisschen!" und ich antworte entkräftet: "Oder guck du doch 'The Walking Dead' und ich schlaf schon mal ein bisschen." Auf der Couch, während mein Mann sich das Gemetzel reinzieht. Da kann ich super schlafen, denn er wacht gleichzeitig über mich und schaut nach unserem Töchterchen, wenn sie ruft. "Ehe ist so was Schönes!!" denke ich noch. Dann versinke ich in völliger Verantwortungslosigkeit und genieße: ECHTEN Quality-Sleep!

PS: Dass ich selbst in meinem Leben schon zu viel Horror, Splatter und Psycho gesehen habe, dämmerte mir, nachdem ich "Drop-Eye-Jonny" oben im mittleren Bild skizziert hatte. Danach ging ich nämlich ans andere Ende der Wohnung, um mich umzuziehen und hörte im vorderen Teil plötzlich eine Holzdiele knacken. Mein erster Gedanke war: Oh Mann, jetzt ist er lebendig geworden!!! Glücklicherweise (auch für die Nachbarn) kam ich zur Besinnung, bevor ich mich in Shirt und Schlüpper vom Balkon abseilen konnte...

Montag, 4. Mai 2015

Mutter-Tochter-Tag

Wem auch immer ich erzählt habe, dass ich einen Mutter-Tochter-Tag bei Kaufhof plane, ging davon aus, dass ich meine Maus und mich meinte. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie sie die Beauty-Abteilung aufgemischt hätte... Aber obwohl ich Mama bin, bin ich ja tatsächlich auch selber noch Tochter und deshalb habe ich meiner Mutter diesen Tag geschenkt. Beautyberatung, Schminken, Maniküre und Personal-Shopping (wie ich ja bereits angekündigt hatte).


Aber erstens kommt es immer anders und zweitens würde es ja viel weniger Spaß machen, wenn alles nach Plan liefe!!!

Der Mutter-Tochter-Tag

Mittwoch, 29. April 2015

Nä, wat schön!

Leute, ich bin ehrlich und vielleicht hat es auch schon der ein oder andere gemerkt: Ich hab stramm zo donn und Kreislauf noch dabei. Heute Blutdruck 90 zu 60, so kann es auch nicht weitergehen. Und damit in meinem Blögchen hier die Aktualität nicht flöten geht, werde ich neben meinen Posts zu Peinlichkeiten, Alltäglichkeiten und - man darf es auch mal laut sagen - Nebensächlichkeiten hin und wieder auch kleinere Häppchen zum Verkosten geben. Auf deutsch gesprochen: Es wird demnächst ein neues Post-Format hier geben und das heißt - täterätätäääää: "Nä, wat schön!"

Wenn also künftig "Nä, wat schön!" obendrüber steht, zeige ich untendrunter kreative Ergüsse meinerseits oder aber unsererseits und damit meine ich im Wesentlichen meine Tochter und mich, vielleicht aber auch mal meinen Mann oder die Großeltern (das Kränzchen oben geht auf Omas Konto). Das kann man angucken, das kann man nachmachen oder man lässt es und freut sich auf den nächsten Long-Post der Peinlichkeiten, Alltäglichkeiten und Nebensächlichkeiten.

Erstens: Ein Stöckchen


Das erste was ich hier jetzt proudly präsente ist ein Stöckchen. Gefunden am Rhein, lange Zeit gehegt und gepflegt, auf die richtige Eingebung wartend. Da kann ich in der Regel lange warten, denn im Schnitt liegen unsere Rheinfundstücke erstmal ein oder zwei Jahre unbehelltigt hier rum, bevor sie ihr Schicksal ereilt. Wie gestern eben jenes Stöckchen.


Man braucht: Neben einem coolen Ast ein williges Kindergartenkind, einen Pinsel und Metallic-Acrylfarbe. Unsere war von Aldi, gibt es aber auch im Baumarkt oder in Bastelläden. Die ganze Aktion hat etwa 15 Minuten gedauert plus 20 Minuten durchtrocknen lassen und schon war ein neues, bunt schimmerndes, schönes Deko-Objekt fertig.

Zum Leidwesen meines Mannes, aber zur Begeisterung meiner Tochter, die das Stöckchen jetzt wahlweise als Schwert, Zauberstab oder Zepter ver- bzw. entwendet. Also Deko mit Doppelfunktion (mein Mann würde sagen "endlich mal eins mit Funktion"). Nä, wat schön!

Eure Nachbarin

Montag, 20. April 2015

Das Strickkleid


Also gestern waren wir auf einer Familienfeier und haben von Samstag auf Sonntag im Hotel übernachtet. Ein echt süßes Hotel! Altes Haus mit Toscana-Flair, tolles Zimmer mit Himmelbett, KEIN Ganzkörperspiegel. Warum ich das so betone? Na, ansonsten wäre mir dieses Kleid gestern sicher nicht passiert.

Donnerstag, 16. April 2015

Für die Muddi!!

Kürzlich bin ich mal wieder diese schöne Strecke zwischen Bonn und Koblenz gefahren. Links Felsen und Weinreben, rechts der Rhein. Und so auf halber Strecke, gerade da, wo die Rheinromantik zwischen den Schallschutzwänden der B 42 etwas zu wünschen übrig lässt, bleibt das Auge an einem Graffiti hängen, das wie ein Tattoo an einem Brückenpfeiler klebt. „Sag deiner Mama, dass du sie liebst!“ steht da.

Wie großartig ist das denn? Da hat sich ja mal jemand was dabei gedacht! Also, sorry an die Sprayer-Szene, ihr denkt euch sicher immer irgendwas… Wahrscheinlich bin ich einfach zwanzig Jahre zu alt, um die inhaltlichen und künstlerischen Aussagen zu verstehen. Dieser simple Satz an diesem grauen Brückenpfeiler hat mich jedoch gleich inspiriert!

Ich bin ja ein Freund des geschriebenen Wortes. Und am 10. Mai ist Muttertag. Weil ich persönlich ja Traditionen und Anlässe mag, habe ich den Brückenpfeiler-Impuls genutzt, um mit Schere, Kleber und allem, was der Hobbyraum sonst noch so hergab, eine Karte für meine Mutter zu basteln. Dabei ist es natürlich nicht geblieben, es wurden ein paar mehr.
Hier sind die Anleitungen für Euch. Viel Spaß beim Nachbauen!

Stars and Stripes



Hier kann man wunderbar Reste der Weihnachts-Deko verwenden. Ihr braucht eine Klappkarte, buntes Papier und Streusterne.
Herzen aus der Karte ausschneiden (Achtung Vorder- und Rückseite beachten), vielleicht habt ihr auch einen Stanzer, sowas besitze ich NOCH nicht. Herzen mit buntem Papier hinterkleben. Aus dem gleichen Papier einen Streifen schneiden und um die Falzkante der Karte kleben. Sternchen aufkleben und fertig.

Mama ist die Beste



Eine schöne Idee, um kleinere Kinder beim Basteln einzubeziehen. Ihr braucht eine Klappkarte, Tonpapier in Kontrastfarbe, Fineliner, Satinband, ein Kind mit einem Wachsmalstift in der Hand.
Kind mit Stift auf das Tonpapier loslassen. In der Zeit ein großes Herz aus der Klappkarte ausschneiden (Achtung Vorder- und Rückseite beachten) und die Karte hübsch beschriften. Dem Kind das bemalte Tonpapier abluchsen und so in die Karte kleben, dass es einen schönen Herzhintergrund ergibt. Satinband aufkleben.

Herzballon



Mein persönlicher Favorit und soooo schnell gemacht. Ihr braucht eine Klappkarte, schön gemustertes Tonpapier, Füller und dunkle Kreide.
Herz aus dem Tonpapier ausschneiden und vorsichtig an der Kante mit dunkler Kreide abdunkeln, leicht mit dem Finger verwischen. Gibt einen grandiosen 3D-Effekt. Auf die Karte kleben und mit dem Füller eine Ballonschnur in Form von „danke“ aufmalen.

Pusteherzen



Etwas aufwendiger, aber es lohnt sich. Ihr braucht eine Klappkarte, ein Kinderfoto im Profil, schwarzes Papier, rotes Papier. Eventuell ein Wörterbuch, Kopierer, roten und schwarzen Fineliner, dunkle Kreide. Tipp: Ich scanne und kopiere schon lange nicht mehr, sondern mache ein Foto mit dem Smartphone und drucke es aus.
Kind im Profil fotografieren, das Bild ausdrucken und die Umrisse auf schwarzes Papier übertragen. Herzen in verschiedenen Größen ausschneiden. Alles so auf die Karte kleben, dass es aussieht, als puste das Kind die Herzen in die Luft. Wer ein Wörterbuch besitzt, kann als Zugabe z.B. das Wort „danke“ herauskopieren, mit rotem Fineliner hervorheben und auf die Ecke kleben. Ich hatte immer noch nicht genug und habe noch das Wort „mama“ an den Rand geschrieben. Mit dunkler Kreide Schatten und Akzente setzen.

Soooo lieb



Ideale Karte für ambitionierte Väter und Kinder. Ihr braucht eine Karte und Filzschreiber in verschiedenen Farben.
Je nachdem, wie alt das Kind ist, darf es selber malen oder Papa legt mit Hand an, ein bisschen kolorieren. Fertig.

Flying Hearts



Eine süße Idee, die ich so ähnlich im Netz gefunden habe. Ihr braucht eine Klappkarte, Papier in einer anderen Farbe, einen Rest Satinband, Streuherzen, Filzstift
Aus dem Papier einen kleinen Umschlag basteln (Anleitung unten) und mittig aufkleben. Vorsichtig Satinband drumwickeln und verknoten. Umschlag auf die Karte kleben und Streuherzchen so aufkleben, als würden sie aus dem Umschlag herausschweben. Mit farblich passendem Filzstift eine 
Botschaft dazuschreiben.

Umschlag basteln

Zum Schluss noch eine Anleitung für einen Briefumschlag, die Ihr genauso für große Umschläge verwenden könnt. Ein quadratisches Papier längs in der Mitte falten und das entstandene Rechteck nochmal in der Mitte falten. Wieder aufklappen. Dort wo sich die Falten (lila Linien) kreuzen, liegt der Mittelpunkt (blauer Punkt). Das Papier so vor Euch hinlegen, dass die Linien diagonal verlaufen (s. Bild). Die rechte und linke Ecke genau zum Mittelpunkt falten. Die gestrichelten blauen Linien markieren die Falten. Nun die untere Ecke etwas über den Mittelpunkt hinaus falten, bis zum grünen Kreuz (Falte liegt hier auf Höhe der gepunkteten Linie). Aufklappen, rosa Flächen mit Kleber bestreichen. Erst die seitlichen, dann die untere Ecke wieder falten und verkleben. Zum Schluss obere Ecke zum Mittelpunkt falten. Fertig! Kaffee trinken.