Samstag, 2. Juli 2016

Zuverlässig unstrukturiert


Kinder brauchen Struktur! Ja, das weiß ich auch. Aber was ist, wenn man selber einer der unstrukturiertesten Menschen überhaupt ist? Neben "kreativem Chaos" steht mein Tagesablauf im Lexikon. Ich schaffe es einfach nicht, einen Tag wie den anderen zu gestalten. Gerade war ich bei meinen Eltern. Von denen habe ich das nicht! Die sind so was von durchorganisiert. Wenn die eine Aufgabe anfangen, dann bringen sie sie auch zu Ende. In aller Gemütsruhe - einen Schritt nach dem anderen. 

Montag, 6. Juni 2016

Die Wander-Metamorphose


Gestern waren wir auf dem Petersberg und alles hat geglitzert. Da ich ja keine Nachrichten verfolge und mein Mann auf RTL 2 ausschließlich Frauentausch guckt (das übrigens mit Begeisterung, vielleicht sollte ich ihn mal anmelden...), war uns Ignoranten gar nicht klar, warum. Später haben wir erfahren, dass tags zuvor offensichtlich eine Katzenhochzeit dort stattgefunden hat. Ich bin ja eher der Hundetyp, aber der noch vorhandene Rosenbogen an der Kapelle war durchaus sehenswert.

Freitag, 20. Mai 2016

Elsa wer?


Jede Generation hat ja so ihre Favoriten. Dunkel erinnere ich mich an He-Man und Skeletor. Mein 14-jähriges Patenkind stand in den Neunzigern auf Hannah Montana und heute kommen Mädcheneltern ganz offensichtlich nicht an Elsa, der Eiskönigin, vorbei. Die übrigens auch bei 25 Grad im Schatten sehr präsent ist, obwohl sie ja gar kein Eis bringt - zumindest kein leckeres. Dann könnte ich den Hype ja noch besser verstehen.

Mittwoch, 4. Mai 2016

Kommunikation mit Vierjährigen

Manchmal könnt ich explodieren - vor Lachen. Eine Unterhaltung mit meiner Tochter schwankt zwischen Kasernenhofton, poetischem Geplänkel, philosophischen Exkursen und Aussprüchen, die locker Platz 1 der O-Ton-Charts einnehmen könnten.

Dienstag, 19. April 2016

Unser Einzelkind

... ach, was gibt es so viele Vorurteile über Einzelkinder. Da muss ich gar nicht recherchieren. Ich habe sie selbst. Und - ich habe ein Einzelkind. Nicht ganz freiwillig, aber doch. Ich liebe meine Prinzessin heiß und innig. Und der Papa auch und die Großeltern, Tanten und Onkel... Unsere Maus ist nämlich wirklich ein Einzelkind. Das einzige Kind der gesamten Familie!

Das bedeutet viel Aufmerksamkeit - in Form von Zuhören, in Form von Geduld, in Form von Streicheleinheiten, in Form von Spielestunden. Ein Kind kann gar nicht genug Liebe und Förderung bekommen. Von daher alles bestens...

Dienstag, 5. April 2016

Im Scheunenhaus geht es weiter...


... obwohl wir alle irgendwie rumkränkeln. Töchterchen wartet seit Freitag darauf, endlich ihren ersten Tag im neuen Kindergarten zu erleben, aber irgendwie soll es nicht sein. Mann hat Rücken und ich Ohren und Magen. Das hält mich aber definitiv nicht mehr davon ab, endlich den Scheunenhausblog weiterzuschreiben. Schließlich hat sich hier eine Menge getan. Wer also wissen will, wie man eine Fake-Backsteinwand hochzieht - Bittesehr :-)

Liebste Grüße von Eurer Nachbarin - die nach und nach ihre neuen Nachbarn kennenlernt...

Donnerstag, 24. März 2016

Wir haben es getan!

Ostern steht vor der Tür und wir sind drin - im neuen halbfertigen Haus. Die Küche steht und wir stehen auch noch. Tochter hat ihr Zimmer mit den Worten in Besitz genommen: "Das liebe ich, der Rest nervt mich." Mich auch. Also nicht alles, aber diese halbfertigen Räume, die verhindern, dass wir alle Möbel aufstellen. Viel mehr liebe ich aber das ganze Haus. Mit ein bisschen Wehmut im Herzen haben wir die Wohnung hinter uns gelassen, in der die Maus ihre ersten Lebensjahre verbracht hat.